Kant: AA XV, Zweiter Anhang Medicin. , Seite 971

   
         
 

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    1550.   ω5 (1800).   L Bl. L 18.   S. III. A. M. XXII S. 392f.
 
   
  02 In die Jahrbücher der preußischen Monarchie einen Brief an den    
  03 Graf Dohna, die Pockeneinimpfung und deren Zuläßigkeit betreffend*,    
  04 mit Rücksicht auf Prof. Juncker in Halle, den Feuerlärm darüber zu    
  05 mäßigen.    
         
  06 Damit Staaten nicht mit Menschen überfüllt werden macht und man    
  07 sie in ihrem Keim ersticke: zwey Übel als Gegenmittel in sie Gelegt — die    
  08 Pocken und den Krieg. Der zunehmende Luxus vermindert auch schon    
  09 sehr den Überschus der Gebohrnen. Die Natur verfährt mit Menschen    
  10 nicht gelinder als mit Pflanzen- und Thierarthen. Durch die Fruchtbarkeit    
  11 ersetzt sie überflüßig den Verbrauch derselben, ohne daß man naturwiedrige    
  12 Mittel brauchen darf.    
         
  13 * (g Erörterung einer casuistischen aufgabe, die Zuläßigkeit    
  14 oder Unzuläßigkeit der Pockeneinimpfung betreffend (vide rechtslehre). )    
         
   

 

1551.   ω4—5.   L Bl. Kuffner 2.   S. II.   R.-Sch. XI 2 S. 169f. A. M. 1872 IX 624.
 
   
  17 Heroische Mittel der Ärzte sind die, welche auf Tod und Leben*    
  18 oder, was eben so viel ist, auf die Gefahr des Patienten lebenslang krank    
     

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